Essbare Stadt Tübingen

Pflücken erlaubt

Offener Abend mit der Transition Initiative Tübingen über essbare Städte

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Gärtnern im öffentlichen Raum

Text Klaus Gräff und Sarah Daum

Wie in Minden (NW) oder in Todmorden (England) wollen wir das Modell der ‘Essbaren Stadt’ in Tübingen verwirklichen. Dazu planen wir Pflanzaktionen an verschiedensten Orten der Innenstadt und in äußeren Stadtbezirken.

‘Pflücken erlaubt statt Betreten verboten’
Das Modell der ‘Essbaren Stadt’ ist eine Sonderform städtischen Gärtnerns, das als weltweite urban gardening-Bewegung immer mehr von sich reden macht.
Die Variante ‘Essbare Stadt’ hat ebenso wie das urban gardening zum Inhalt, im städtischen Raum Obst, Gemüse und Blumen anzupflanzen. Das Besondere daran ist, dass die angepflanzten grünen Erzeugnisse den Bürger/-innen zum Pflücken frei und kostenlos zur Verfügung stehen.

Als Garten dienen dem lokalen Vorhaben Flächen im öffentlichen Raum. Statt “Betreten verboten” – wie sooft auf Schildern an bundesdeutschen Rasenflächen zu lesen – soll die Devise nun “Pflücken erlaubt” sein. Gespräche mit der Stadt werden vorbereitet.

Sarah Daum stellte dazu am 11. Juli 2013 im Fichtehaus Tübingen im Rahmen eines Offenen Abends mit der Transition Initiative Tübingen die essbare Stadt “Incredible edible Todmorden” in England vor. Sie war vor Ort und berichtete mit Bildern davon. Julian Wider stellte die Tübinger Transition-Wirkgruppe “Essbare Stadt” vor.

Daraufhin kamen viele kreative Ideen für eine essbare Stadt Tübingen auf und die Initiativgruppe der essbaren Stadt erhielt ein paar neue Mitglieder.

 

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