Essbare Stadt Tübingen

Pflücken erlaubt

23. April 2014
von web695
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Bildung eines lokalen Bündnisses gegen das geplante Freihandelsabkommen TTIP !!

Das Freihandelsabkommen gefährdet nicht nur unsere regionale Esskultur und Versorgung, es nimmt zugunsten von Globel Playern ganze Staaten in die Zange.

Text übernommen von Petra Herrmann

In Tübingen hat sich ein lokales Bündnis gegen das geplante Freihandelsabkommen TTIP (Transatlantic Trade and Investment Partnership) gegründet. Wir wollen auf das üble Gesetz aufmerksam machen und durch unser Bündnis zusammen versuchen, einen Teil dazu beizutragen, dass es verhindert wird.unfairhandelbar

Wir möchten so viele Bündnispartner wie möglich finden! Das Gesetz dient rein der Wirtschaft und des Geldverdienens – ohne Rücksicht auf Umweltstandarts, faire Löhne etc. Die Demokratie ist dadurch stark eingeschränkt. Wirtschaftsunternehmen sollen dann Staaten verklagen können, wenn sie wegen Gesetzen, die durchaus sinnvoll sind
(z.B. Umweltauflagen und faire Löhne etc.) weniger Gewinn machen. Weiterlesen →

23. April 2014
von web695
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Offener Abend der Transition-Initiative Tübingen über “Gemeinsam Gärtnern”

Text Johanna Schröder

Am Donnerstagabend (03.04.2014) trafen sich rund 20 Menschen, um sich über ihre Ideen, Wünsche und Erfahrungen im und für den Garten auszutauschen.
Nach einer gemeinsamen Bilderreise durch die verschiedensten Gemeinschaftsgärten Deutschlands und sogar der ganzen Welt, hatte jede/r Zeit um zu erzählen, woher er/sie kommt, warum er zu diesem Abend gekommen ist und welche Erfahrungen man schon mit dem Gärtnern gemacht hat. Dabei fiel auf, dass es in Tübingen sehr viele Flächen gibt, die helfende Hände suchen, um sie gemeinsam zu pflegen. gemeinsamgärtnern Sei es in Schulen, im Klimagarten, in Privatgärten, oder der Familienbildungsstätte. Bei Tee und kleinen Leckereien fand ein lebhafter Austausch statt, bei dem Garten-Suchende auf die trafen, die Hilfe im Garten brauchen. Weiterlesen →

23. April 2014
von web695
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Die Solawi-Tübingen startet ins zweite Jahr

Text Klaus Gräff (bearbeitet aus einem Blogbeitrag der Solawi-Tübingen)

Der Start der Solidarischen Landwirtschaft (Solawi-Tübingen) in das zweite Jahr am 1. März verlief sehr intensiv und zugleich unerwartet ideenreich. Viele tolle Ideen entstanden zur Gründung von Wirkgruppen, wobei auch gleich erste Kontakte ausgetauscht wurden. lustiges-Gemüse

Die Wirkgruppen
Eine Wirkgruppe ist zu der Thematik Getreide, Brot, Müsli, Schrot und Nudeln entstanden. Weitere Ideen entstanden zu Obst, Erdbeeren, Äpfeln, Nüssen und einer Pilzzucht. Auch eine Apfelsaftaktion soll es im Herbst geben (Sammeln, Einlagern, Versaften, Bag-in-Box). Eine weitere Wirkgruppe machte sich erste Gedanken zu der vielfältigen Thematik der Verarbeitung und des Konservierens von Überschüssen und möglichen Nachernten. Weiterlesen →

28. August 2013
von web695
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Wasserwanderung in Tübingen: natürliches Trinkwasser in der Stadt und Geomythen

Text: Sarah Daum

Am Sonntag, den 6.10.2013 begaben sich ein paar abenteuerlustige Menschen aus der Transition Town Initiative auf eine Reise in die Welt der Gewässer: wir erkundeten, was in und um Tübingen fließt, sprudelt und plätschert. Dazu stellten wir uns die Frage: warum trinken wir eigentlich nur noch Leitungswasser und P1040703abgefüllte Getränke? Und woher können wir wissen, welches natürliche Wasser trinkbar ist?

Die Initiative essbare Stadt Tübingen möchte sich auch mit dem Thema trinkbare Stadt und Wasserversorgung auseinander setzen, dazu sollte diese Veranstaltung der Auftakt sein.

 

28. August 2013
von web695
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Grundlagenkurs Urban Gardening und Permakultur

Text: Sarah Daum

am Samstag, den 5. Oktober 2013 fand für alle Urban Gardening- und Permakultur-Interessierten ein Grundlagenkurs im Klimagarten statt. Dieser Kurs vermittelte allen, die sich für die SelbstversorP1040977gung mit Nahrung in der Stadt interessieren, grundlegende Fähigkeiten in diesem Bereich. Auch sollte der Kurs eine Einstiegsmöglichkeit in die Mitgestaltung einer essbaren Stadt Tübingen bieten.
Dazu gehörte eine Einführung in die Grundlagen der Permakultur (Ethik, Prinzipien, Designprozess) als planerisches Instrument für die Anlage von Gärten und die Gründung von Gemeinschaftsprojekten. Praktische Methoden des Urban Farming (Balkongärtnern, Nährstoffrecycling, Bodenaufbau, Hoch- und Hügelbeete, Saatgutgewinnung, Vermehrung) sind Bestandteil ds Kurses. Auch das Empowerment für die Gründung von Urban Farming-Projekten kam nicht zu kurz.

In Zukunft möchte die Initiative für eine essbare Stadt Tübingen weitere Kurse und Workshops im Bereich Urban Farming, Permakultur und Kulturtechniken organisieren.

28. August 2013
von web695
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Offener Abend mit der Transition Initiative Tübingen über essbare Städte

Gärtnern im öffentlichen Raum

Text Klaus Gräff und Sarah Daum

Wie in Minden (NW) oder in Todmorden (England) wollen wir das Modell der ‘Essbaren Stadt’ in Tübingen verwirklichen. Dazu planen wir Pflanzaktionen an verschiedensten Orten der Innenstadt und in äußeren Stadtbezirken.

‘Pflücken erlaubt statt Betreten verboten’
Das Modell der ‘Essbaren Stadt’ ist eine Sonderform städtischen Gärtnerns, das als weltweite urban gardening-Bewegung immer mehr von sich reden macht.
Die Variante ‘Essbare Stadt’ hat ebenso wie das urban gardening zum Inhalt, im städtischen Raum Obst, Gemüse und Blumen anzupflanzen. Das Besondere daran ist, dass die angepflanzten grünen Erzeugnisse den Bürger/-innen zum Pflücken frei und kostenlos zur Verfügung stehen.

Als Garten dienen dem lokalen Vorhaben Flächen im öffentlichen Raum. Statt “Betreten verboten” – wie sooft auf Schildern an bundesdeutschen Rasenflächen zu lesen – soll die Devise nun “Pflücken erlaubt” sein. Gespräche mit der Stadt werden vorbereitet.

Sarah Daum stellte dazu am 11. Juli 2013 im Fichtehaus Tübingen im Rahmen eines Offenen Abends mit der Transition Initiative Tübingen die essbare Stadt “Incredible edible Todmorden” in England vor. Sie war vor Ort und berichtete mit Bildern davon. Julian Wider stellte die Tübinger Transition-Wirkgruppe “Essbare Stadt” vor.

Daraufhin kamen viele kreative Ideen für eine essbare Stadt Tübingen auf und die Initiativgruppe der essbaren Stadt erhielt ein paar neue Mitglieder.

 

21. August 2013
von web695
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Hallo essbare Städte der Welt!

‘Praktische Transformation … aus “Betreten verboten” wird “Pflücken erlaubt”

Text Klaus Gräff

Das Modell der «Essbaren Stadt» ist eine Sonderform städtischen Gärtnerns, das als weltweite urban gardening-Bewegung immer mehr von sich reden macht.
Die Variante «Essbare Stadt» hat ebenso wie das urban gardening zum Inhalt, im städtischen Raum Obst, Gemüse und Blumen anzupflanzen. Der besondere Pfiff daran aber ist, die angepflanzten grünen Erzeugnisse den Bürger/-innen zum Pflücken frei und kostenlos zur Verfügung zu stellen. Wenn man dieses Thema verbindet mit Klimathemen, Ernährungsthemen, städtische Haushalte, dann wird`s interessant …

Als Gärten dienen dem lokalen Vorhaben Flächen im öffentlichen Raum. Statt “Betreten verboten” – wie so oft auf Schildern an bundesdeutschen Rasenflächen zu lesen – heisst die Devise dort “Pflücken erlaubt”.

(Quelle: http://www.essbare-stadt-minden.de)