Essbare Stadt Tübingen

Pflücken erlaubt

28. August 2013
von web695
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Grundlagenkurs Urban Gardening und Permakultur

Text: Sarah Daum

am Samstag, den 5. Oktober 2013 fand für alle Urban Gardening- und Permakultur-Interessierten ein Grundlagenkurs im Klimagarten statt. Dieser Kurs vermittelte allen, die sich für die SelbstversorP1040977gung mit Nahrung in der Stadt interessieren, grundlegende Fähigkeiten in diesem Bereich. Auch sollte der Kurs eine Einstiegsmöglichkeit in die Mitgestaltung einer essbaren Stadt Tübingen bieten.
Dazu gehörte eine Einführung in die Grundlagen der Permakultur (Ethik, Prinzipien, Designprozess) als planerisches Instrument für die Anlage von Gärten und die Gründung von Gemeinschaftsprojekten. Praktische Methoden des Urban Farming (Balkongärtnern, Nährstoffrecycling, Bodenaufbau, Hoch- und Hügelbeete, Saatgutgewinnung, Vermehrung) sind Bestandteil ds Kurses. Auch das Empowerment für die Gründung von Urban Farming-Projekten kam nicht zu kurz.

In Zukunft möchte die Initiative für eine essbare Stadt Tübingen weitere Kurse und Workshops im Bereich Urban Farming, Permakultur und Kulturtechniken organisieren.

28. August 2013
von web695
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Offener Abend mit der Transition Initiative Tübingen über essbare Städte

Gärtnern im öffentlichen Raum

Text Klaus Gräff und Sarah Daum

Wie in Minden (NW) oder in Todmorden (England) wollen wir das Modell der ‘Essbaren Stadt’ in Tübingen verwirklichen. Dazu planen wir Pflanzaktionen an verschiedensten Orten der Innenstadt und in äußeren Stadtbezirken.

‘Pflücken erlaubt statt Betreten verboten’
Das Modell der ‘Essbaren Stadt’ ist eine Sonderform städtischen Gärtnerns, das als weltweite urban gardening-Bewegung immer mehr von sich reden macht.
Die Variante ‘Essbare Stadt’ hat ebenso wie das urban gardening zum Inhalt, im städtischen Raum Obst, Gemüse und Blumen anzupflanzen. Das Besondere daran ist, dass die angepflanzten grünen Erzeugnisse den Bürger/-innen zum Pflücken frei und kostenlos zur Verfügung stehen.

Als Garten dienen dem lokalen Vorhaben Flächen im öffentlichen Raum. Statt “Betreten verboten” – wie sooft auf Schildern an bundesdeutschen Rasenflächen zu lesen – soll die Devise nun “Pflücken erlaubt” sein. Gespräche mit der Stadt werden vorbereitet.

Sarah Daum stellte dazu am 11. Juli 2013 im Fichtehaus Tübingen im Rahmen eines Offenen Abends mit der Transition Initiative Tübingen die essbare Stadt “Incredible edible Todmorden” in England vor. Sie war vor Ort und berichtete mit Bildern davon. Julian Wider stellte die Tübinger Transition-Wirkgruppe “Essbare Stadt” vor.

Daraufhin kamen viele kreative Ideen für eine essbare Stadt Tübingen auf und die Initiativgruppe der essbaren Stadt erhielt ein paar neue Mitglieder.

 

21. August 2013
von web695
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Hallo essbare Städte der Welt!

‘Praktische Transformation … aus “Betreten verboten” wird “Pflücken erlaubt”

Text Klaus Gräff

Das Modell der «Essbaren Stadt» ist eine Sonderform städtischen Gärtnerns, das als weltweite urban gardening-Bewegung immer mehr von sich reden macht.
Die Variante «Essbare Stadt» hat ebenso wie das urban gardening zum Inhalt, im städtischen Raum Obst, Gemüse und Blumen anzupflanzen. Der besondere Pfiff daran aber ist, die angepflanzten grünen Erzeugnisse den Bürger/-innen zum Pflücken frei und kostenlos zur Verfügung zu stellen. Wenn man dieses Thema verbindet mit Klimathemen, Ernährungsthemen, städtische Haushalte, dann wird`s interessant …

Als Gärten dienen dem lokalen Vorhaben Flächen im öffentlichen Raum. Statt “Betreten verboten” – wie so oft auf Schildern an bundesdeutschen Rasenflächen zu lesen – heisst die Devise dort “Pflücken erlaubt”.

(Quelle: http://www.essbare-stadt-minden.de)